Preview zum Internationalen Weltfrauentag "Die perfekte Kandidatin", 6.3.2020

Zum Internationalen Weltfrauentag präsentiert das CINEWORLD Mainfrankenpark die Preview „Die perfekte Kandidatin“   

Dr. Maryam arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus einer Kleinstadt in der saudi-arabische Provinz Riyadh. Weil die Straße vor dem Krankenhaus nicht geteert ist und die Krankenwagen deshalb regelmäßig im Matsch steckenbleiben, wagt sie einen utigen Schritt. Und das in einem Land, in dem es den Frauen erst seit dem Jahr 2018 erlaubt ist, ein Auto zu lenken ...  

Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages präsentiert das CINEWORLD Mainfrankenpark am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr die Preview „Die perfekte Kandidatin“. 
 

Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in „Die perfekte Kandidatin“ mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann. In der Hauptrolle ist Mila Alzahrani zu erleben, an ihrer Seite spielen Dae Al Hilali (Dhay), Nora Al Awadh, Khalid Abdulrhim und Shafi Al Harthy.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Die perfekte Kandidatin“
Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

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