Film-Café "Deutschstunde", 28.11.2019


Film-Café mit Verfilmung des Jahrhundertromans 
„Deutschstunde“ im CINEWORLD Mainfrankenpark

Zwei Freunde werden erbitterte Feinde – und zwischen ihnen steht ein elfjähriger Junge, der von beiden geliebt werden will. Basierend auf den Jahrhundertroman von Siegfried Lenz „Deutschstunde“ zeigt das CINEWORLD Mainfrankenpark den gleichnamigen Film am Donnerstag, 28. November, in seinem Film-Café.
 

Beginn ist um 15 Uhr mit leckeren Spezialitäten der Kuchen- und Tortenmanufaktur „Tortenglück‘“ aus Westeheim. Dazu serviert das Team des Restaurants OSKARs aromatischen Kaffee. Der Film startet um 16 Uhr. 
 
Mit Siegfried Lenz’ „Deutschstunde“ verfilmte Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, „Paula“) einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur. Der 1968 erschienene Roman thematisiert Repression und die Zerstörung menschlicher Beziehungen in einem autoritären System – und ist in Zeiten, in denen antidemokratische Tendenzen weltweit zunehmen, bestürzend aktuell. Doch zugleich ist „Deutschstaunde“ ein Kinostoff von überzeitlicher Qualität: 

„Deutstunde“ wurde mit einem brillanten Ensemble verfilmt: Ulrich Noethen („Hannah Arendet“) spielt den Polizisten Jens Ole Jepsen, Tobias Moretti („Das finstere Tal“) den Maler Max Ludwig Nansen. In weiteren Rollen standen Johanna Wokalek („Der Baader Meinhof Komplex“), Sonja Richter („The Homesman“), Maria Dragus („Licht“) und Louis Hofmann („Dark“) vor der Kamera. Den jungen Siggi Jepsen spielt die Entdeckung Levi Eisenblätter („Das Pubertier“), den jugendlichen Siggi verkörpert Tom Gronau („Neben der Spur“).

 Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Deutschstunde“
Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Siggi Jepsen (Tom Gronau), ein junger Mann, muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend...

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